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Der Schutz-Pudding

Krishna hatte einst Durvasa eingeladen. Der unberechenbare Gast machte ‚aus Versehen‘ etliche Gegenstände kaputt, forderte ständig nach mehr Essen und benahm sich auch sonst nicht gerade gut. Wollte er doch sehen wie Krishna und Rukmini darauf reagierten. Doch beide kamen all seinen Wünschen nach und bedienten ihn wie es jedem ehrenwerten Gast zusteht.

Dann bestellte Durvasa Reispudding. Als Rukmini diesen brachte, meinte Durvasa er sei satt und sie sollten sich mit dem Pudding den Körper bestreichen. Beide taten wie ihnen geheißen. Krishna allerdings bestrich Sich Seine Füße nicht.

Ärgerlich sprach Durvasa: ‚Krishna, ich bin gekommen, damit Du diesen Pudding als Schutz (Kavaca) auf Deinen Körper aufträgst. Er ist kein gewöhnlicher Pudding, er ist ein Schutzschild, damit Dein Körper stets geschützt sein möge. Deine Füße sind nun ohne Schutz. Du wirst aufgrund dieser ungeschützten Füße sterben.‘

Krishna verneigte sich und sprach zu Durvasa: ‚Durvasa, wie könnte Ich deinen Reispudding mit meinen Füßen in Berührung kommen lassen.‘ Durvasa war über diese Antwort sehr erfreut, blieb jedoch auch traurig, da er wusste, dass Krishnas Füße nun ohne Schutz waren. Krishna starb durch den Pfeil eines Jägers, der Seinen Fuß traf.

Nun verlangte Durvasa einen Wagen, Krishna ließ einen Wagen kommen. Dann verlangte Durvasa, Rukmini zu erhalten. Krishna übergab ihm Rukmini.

Krishna bestieg ebenfalls einen Wagen und fuhr hinter Durvasa her.

Durvasa ließ seinen Wagen halten und fragte Krishna warum Er hinter ihm herfahre. Krishna sprach: ‚Ich will dich nur begleiten, für den Fall, dass du etwas benötigst‘. Durvasa erwiderte: ‚Du, Krishna und Rukmini, ihr seid die vollkommenen Haushälter. Ihr habt meinen Segen und meine Ehrerbietung.

Mit dieser Geschichte verbunden ist ‚Krishna > Sein Tod‘.

 

Aus dem Englischen übersetzt mit freundlicher Genehmigung von Sushma Gupta, Toronto.